Was machst du, wenn du eines der tausenden Themes für dein WordPress Blog ausgesucht hast, aber irgend etwas (ist doch immer) doch nicht gefällt?

Natürlich anpassen, aber bitte systemkonform! Wenn du also deine Änderungen am Theme bei einem Update nicht verlieren, übersichtlich speichern und portabel umsetzen willst, dann lege ich dir die Lektüre des Kapitels Child Themes in der sehr guten WordPress-Dokumentation ans Herz.

Wenn du zu Faul zum Lesen bist, dann nimm einfach meine Schnellstart-Anleitung bestehend aus zwei Schritten:

Als erstes lege einen Ordner für deine Anpassungen unter wp-content/themes/ an. Als Name empfiehlt es sich den Namen des anzupassenden Themes um „-child“ zu erweitern, in meinem Fall contango-child/.

Als zweites brauchst du in diesem Ordner eine style.css um WordPress mitzuteilen, das es sich um ein Child-Theme handelt und von welchem Theme dieses erben soll. Pflicht sind nur „Theme Name“ und „Template“. Bei mir sieht die so aus:

/*
Theme Name: Contango Child
Template:   contango
Author:     Sebastian Kasparek
Author URI: http://www.punktart.de
Version:    0.1
*/

@import url("../contango/style.css");

Dadurch werden mit Ausnahme der functions.php alle Dateien aus dem Parent-Ordner mit den Dateien aus diesem Ordner „überschrieben“. Darum ist es auch notwendig, die style.css vom Parent-Theme im Child zu importieren, wenn du kein vollkommen eigenes Stylesheet erstellen willst.

Das war’s schon, jetzt kannst du fleissig Styles überschreiben, Dateien aus dem Parent-Theme kopieren und anpassen oder doch noch mal in die oben verlinkte Dokumentation schauen.

Ich wünsche viel Spaß beim Anpassen!

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